Baumpflege Tübingen

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Bodenaufwertung / Jakob Fischer Urbaum

Der Jakob Fischer Urbaum in Rottum. Hier wurde die Grundlage gelegt für die wohlschmeckende Apfelsorte, die bis heute den Namen Jakob Fischer Trägt

Der Jakob Fischer Urbaum in Rottum. Foto: R. Stohp, Baumpflege Tübingen

Am Streuobsttag des Vereins Streuobstparadies in Mönchberg am 3.10. lernte ich Thomas Rein aus Eckenweiler kennen.
Eine seiner Dienstleistungen ist hervorzuheben:
„Bodenaufwertung durch Behandlung des Wurzelraums von Bäumen“
Thomas Rein ist erfahrener Baumpfleger und TerraVit Partner.
Diese Firma liefert das Fachwissen und die Geräte, um den Wurzelraum mit bodenverbessernden Materialien zu versorgen, zu durchlüften oder Staunässe vorzubeugen.
Für wertvolle Obstbäume – vor allem im Privatbereich – sicher eine überlegenswerte Möglichkeit, um das Wachstum, die Lebenskraft und die Lebensdauer der Bäume zu fördern. (www.treeworx.eu)

Vielleicht werden die Obstbäume dann so alt wie der Jakob Fischer Urbaum in Rottum bei Biberach. Jakob Fischer, Bauer in Rottum, hat diesen Apfelbaum Ende des 19. Jahrhunderts im Gemeindewald gefunden, ausgegraben und in seinem eigenen Garten eingepflanzt. Entstanden ist daraus die berühmte Apfelsorte, die bis heute Fischers Namen trägt.
Ein Abstecher nach Rottum lohnt sich in Verbindung mit einem Besuch des oberschwäbischen Museumsdorfes in Kürnbach bei Bad Schussenried.

Am 27. Oktober kann man letztmalig eine sehr anspruchsvolle Obstsortenaustellung besuchen und genießen – im wahrsten Sinne des Wortes.
An diesem Sonntag dürfen die Obstsorten verkostet werden – es sind eine ganze Menge. Sachkundige Begleitung durch einen Vertreter des Kreisverbandes der Obst – und Gartenbauvereine Biberach ist gewährleistet.
Auch das Museumsdorf selbst ist eine Besichtigung wert. Wohn – und Arbeitstätten der oberschwäbischen Landbevölkerung, sowie Orte des Freizeitvergnügens sind originalgetreu zusammengestellt zu einem Streifzug durch zwei Jahrhunderte .

 

Tags: Allgemein · Streuobstwiesen

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Holger // Jul 13, 2014 at 11:47

    Hallo Rickmer,

    war gestern beim Ausflug des OGV Bissingen mit dabei. Neben dem KOB-Bavendorf haben wir auch einen Abstecher zum Jakob-Fischer-Urbaum nach Rottum gemacht. Einer der jüngsten Gewitterstürme hat ihm den großen Ast auf der rechten Seite gebrochen (mit dem Vogelhäuschen dran). Er zeigt nur noch schwachen Blattaustrieb und hat nur noch ein paar kleine Äpfelchen an den wenigen verbliebenen Zweigen hängen. Baumliebhaber vor Ort versuchen gerade durch abmoosen ein paar Abkömmlinge aus Stammaustrieben zu gewinnen. Lange wird er wohl nicht mehr leben. Foto folgt.

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